Sicherheit
Viren, Würmer und Trojaner
Mitte der 80er Jahre stellten zwei Brüder in Pakistan fest, dass
von ihrer Software zahlreiche Raubkopien existierten. Sie reagierten,
indem sie den ersten Computervirus schrieben – ein Programm,
das eine Kopie von sich selbst und einen Copyright-Vermerk auf jede
kopierte Diskette legte. Aus diesen Anfängen heraus hat sich
eine eigenständige Szene entwickelt. Neue Viren verbreiten sich
heutzutage innerhalb weniger Minuten über den gesamten Erdball.
Sie können Daten beschädigen, Netzwerkverkehr verlangsamen
oder den Ruf von Unternehmen schädigen
Was ist eigentlich ein Computervirus?
Ein Virus oder Wurm ist ein Computerprogramm, das sich auf Computer
und in Netzwerken verbreitet, indem es sich selbst kopiert, ohne dass
der Anwender darüber Bescheid weiß. Viren können äußerst
unangenehme Auswirkungen haben. So können sie irritierende Textmeldungen
anzeigen, Daten stehlen oder anderen Anwendern die Steuerung Ihres
Computers ermöglichen.
Wie infiziert ein Virus einen Computer?
Ein Virus kann Ihren Computer nur infizieren, wenn er gestartet
wurde. Viren haben ihre Methoden, um dafür zu sorgen, dass dies
geschieht. Sie können sich an andere Programme anhängen
oder ihren Code so verstecken, dass er automatisch startet, wenn Sie
bestimmte Dateitypen öffnen. Viren können auch Sicherheitslücken
im Betriebssystem Ihres Computers ausnutzen, um automatisch zu starten
und sich zu verbreiten. Eine infizierte Datei können Sie als
E-Mail-Attachment, per Internet-Download oder auf einer Diskette erhalten.
Sobald die Datei aufgerufen wird, startet auch der Virencode. Der
Virus kann sich dann in andere Dateien oder auf Datenträger kopieren
und Änderungen auf Ihrem Computer vornehmen.
Trojanische Pferde
Trojanische Pferde sind Programme, die vorgeben, legitime
Software zu sein. In Wahrheit jedoch verfügen sie über versteckte
Schadensfunktionen. DLoader-L wird beispielsweise als E-Mail-Attachment
versendet und täuscht vor, ein dringendes Update von Microsoft
für Windows XP zu sein. Wenn man es startet, lädt es ein
Programm herunter, das sich über Ihren Computer mit bestimmten
Websites verbindet, um sie zu überlasten (dies wird Denial-of-Service-Attacke
genannt). Trojaner können sich nicht so schnell wie Viren verbreiten,
da sie keine Kopien von sich erstellen. Sie treten jedoch immer häufiger
in Kombination mit Viren auf. Viren können Trojaner herunterladen,
die gedrückte Tasten speichern oder Daten stehlen. Trojaner können
aber auch dazu benutzt werden, einen Computer mit einem Virus zu infizieren.
Würmer
Würmer sind vergleichbar mit Viren, benötigen allerdings
kein „Wirt“-Programm oder Dokument für ihre Verbreitung.
Würmer erstellen exakte Kopien von sich und nutzen die Kommunikationsflüsse
zwischen Computern, um sich zu verbreiten. Viele Viren, z. B. MyDoom
oder Bagle, verhalten sich wie Würmer und leiten sich in E-Mails
weiter.
Was können Viren anrichten?
Früher haben Viren Streiche gespielt oder den Computer lahm gelegt.
Heute schaden sie der Sicherheit auf heimtückischere Weise:Zum
Beispiel: Verlangsamen der E-Mail, Diebstahl vertraulicher Daten,
Website-Attacken mit Hilfe Ihres Computers, Missbrauch Ihres Computers
durch Dritte, Datenänderungen, Löschen von Daten, Lahmlegen
von Hardware, Verlust Ihrer Glaubwürdigkeit bis hin zu Peinlichkeiten.
Die Aufzählung ließe sich nach Belieben fortsetzen. Sie
ließe sich aber auch konsequent beenden: mit ViaControl
an Ihrer Seite, der Sie von der Konzeption bis zum laufenden Betrieb
Ihres Virenschutzes in jeder Phase professionell unterstützt.
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